Ein Wochenende mit dem Wachtel-Sitter

Sitter für Wachteln Wer kennt das nicht? Da will man übers Wochenende verreisen und mag die lieben Kleinen ungern ganz allein lassen. Nicht Jeder hat eine selbsttätige Nippeltränke, also ist der tägliche Wasserwechsel genauso unerlässlich wie der abendliche Kontrollgang.

Ein Wachtel-Sitter muss her.

Wie aber reagieren die Wachteln auf diese neue Person?

Grundsätzlich wird einem Wachtel-Sitter nicht viel abverlangt. Man erklärt die nötigsten Dinge und macht sich auf den Weg ins Wochenende. Nun sollte man annehmen, dass es so einer Wachtel völlig egal ist, wer sie da im Stall besucht. Weit gefehlt! In den Tagen nach der Abwesenheit der gewohnten Menschen beobachtet man nicht selten eine gewisse Scheu. Das ist nicht weiter dramatisch, jedoch durchaus auffällig. Die Wachteln „fremdeln“, sind aufgeregter als vorher, flitzen umher. Die Zutraulichsten scheinen vergessen zu haben, dass der große Mensch ihnen nichts tut.

Dieser Zustand kann einige Tage anhalten. Jetzt kommt einmal häufiger der Mehlwurm-Karton zum Einsatz, um den lieben Wachteln zu zeigen, dass man es doch nur gut mit ihnen meint. Aber nicht übertreiben! Wir wollen ja keine allzu fetten Mini-Geier, die einen massiv belagern, sobald man sich nähert!

Vermutlich tritt dieses Verhalten bei Tieren, die von mehreren Personen umgeben sind, weniger stark auf. Und wie bereits erwähnt legt sich die Rumrennerei nach einigen Tagen wieder. Jedoch zeigt es ganz deutlich, dass Wachteln sehr wohl eine Bindung zu ihren Haltern aufbauen.

Und es ist doch schön zu wissen, dass man so vermisst wird.

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