Wachteln beschäftigen

Sitter für Wachteln Dass die nagelneue Voliere auf sattem Grün binnen kurzer Zeit einem matschigen Acker gleicht, kennen wohl die meisten von uns. Und beim Versuch, neuen Rasen zu säen, erlebt man oft, dass die Saat, kaum dass sie verstreut wurde, schon aufgepickt ist.

Da sitzen die Federknäule also in ihrer Mondlandschaft und schauen sehnsüchtig hinaus aufs unberührte Grün. Nicht jede Bepflanzung hält den hartnäckigen Schnäbeln stand.

Sitter für Wachteln Ideal sind also Pflanzen, die einen Stamm haben, zum Beispiel eine kleine Korkenzieherweide oder ein Stück Chinaschilf. Da können sie hüpfen, wie sie wollen...die Blätter erreichen sie nicht. Diese Bepflanzung spendet Schatten und beim Gießen haben die Wachteln viel Spaß daran, im Schlamm umher zu laufen.

Ein wichtiger Aspekt, denn Beschäftigung ist wichtig!
Wachteln lieben es, immer wieder neue Dinge zu entdecken. So ist der Kreativität der Halter kaum eine Grenze gesetzt. Vorsicht nur mit scharfkantigen Steinen oder genagelten Kisten!

Sehr schnell kann man dann beobachten, wie die Wachteln ihre neuen Einrichtungsgegenstände erforschen. Ein Hirse- oder Maiskolben am Volierengitter befestigt bringt zusätzlich Freude für alle. Im Sommer, wenn es besonders heiß ist, kann man den Tieren eine flache Schale mit Wasser auf den Boden stellen. Sie baden dort gern ihre Füße oder trinken daraus, während sie im flachen Wasser stehen.

Sitter für Wachteln

Im Winter, sofern die Wachteln noch nach draußen dürfen, bietet eine Schicht Stroh eine gute Alternative zum Sandbad (welches natürlich immer noch im Stall zur Verfügung stehen sollte).

Sitter für Wachteln

Hier noch ein paar Ideen, was man in die Voliere oder in den Stall stellen könnte:
Alte Körbe (umgedreht mit einem Einstiegsloch), Apfelkisten, Pflanzsteine als Höhle, Zweige mit Haselnüssen, ein kleiner Haufen frische Kompost-Erde, Steinhaufen aus glatten Steinen, kleine Treppen aus alten Gehwegplatten, alte, umgestürzte Blumentöpfe.

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