Wachtelhaltung im Winter

In unseren Breitengraden wird es im manchem Winter bitterkalt. Temperaturen von bis zu -20 Grad sind in manchen Gegenden keine Seltenheit. Da stellen sich verantwortungsbewusste Wachtelhalter die Frage ob dies für die Wachteln ungefährlich ist und welche Vorkehrungen getroffen werden müssen. Im Folgenden wollen wir diese und noch einige weitere Fragen beantworten und Tipps geben was bei der Haltung von Wachteln im Winter zu beachten ist.

Temperaturen bis -10 Grad im Winter

Bei Temperaturen bis -10 Grad muss man sich als Wachtelhalter keine Sorgen machen dass die Wachteln den Winter nicht überleben. Bei gutem Gesundheitszustand, abwechslungsreicher und vitaminreicher Ernährung stellen solche Temperaturen für die Wachteln kein Problem dar.

Allerdings sollte der Stall oder das Gehege frei von Zugluft sein und viele geschützte Stellen wie Häuschen und Verstecke haben. Zudem sollte jederzeit frisches Futter, auch Gemüse und Obst zur Verfügung stehen und frisches, eisfreies Trinkwasser angeboten werden.

Die isolierte Schutzhütte

In besonders kalten Wintern kann die Temperatur in eisigen Nächten teilweise auch unter -10 Grad fallen, dies ist für die Wachteln nicht unbedingt lebensbedrohlich, aber die haben mit den Temperaturen sehr zu kämpfen. Angeschlagene Wachteln oder geschwächte Wachteln können bei diesen Temperaturen leider dem Winter zum Opfer fallen.

Daher sollte man in solchen Nächten Vorkehrungen treffen um den Wachteln einen etwas wärmeren Aufenthaltsort anzubieten. Geeignet ist hier eine etwas größere, ungefähr 1*1 Meter große Schutzhütte, die mit etwas Isolierung versehen ist. Im Inneren kann man eine Infrarotlampe aufhängen und diese in kalten Nächten anschalten. Eine solche Schutzhütte sollte 2 Ausgänge haben, durch die die Wachteln in die Hütte kommen und nach außen gelangen können.

Ein Thermometerfühler eines Funkthermometers kann im Inneren der Schutzhütte installiert werden, so hat man als Halter immer im Blick wann die Infrarotlampe in Betrieb genommen werden sollte und welche Temperatur dann in der Schutzhütte vorhanden ist.

Tränkenwärmer – Immer eisfreies Wasser

Der wohl wichtigste Aspekt im Winter ist, dass den Wachteln speziell bei eisigen Temperaturen jederzeit frisches Wasser zur Verfügung stehen muss. Daher sollte man an besonders kalten Tagen alle 2-3 Stunden das Wasser in der Tränke kontrollieren und ggf. auftauen.

Leider kann man dies in der Regel nicht gewährleisten. Entweder weil man beim Arbeiten ist, weil man in der Nacht nicht aufstehen möchte oder aus anderen Gründen. Daher sind elektrische Tränkenwärmer eine lohnende Investition. Die mit einem Heizelement versehenen Pads werden unter die Tränke gelegt und sorgen so durch die Wärme dafür, dass das Wasser in der Tränke nicht einfriert. Tränkenwärmer gibt es in verschiedenen Größen und Leistungsstufen. Der Energieverbrauch ist sehr gering.

-->Tränkenwärmer und Zubehör für den Winter

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