Ein Gartenhaus als Wachtelstall umbauen

Ein Wachtelstall sollte groß, solide und ringsherum geschlossen sein. Er sollte sowohl die Ansprüche der Wachteln erfüllen aber auch stabil genug sein, den Schneemassen im Winter Stand zu halten. Als Alternative zum Bau eines Wachtelstalles durch einen Zimmermann kann der Kauf und Umbau eines Gartenhauses sein. Den Aufbau und den Umbau des Gartenhauses kann man mit etwas handwerklichem Geschick leicht selbst durchführen. Im Folgenden werden wir bei der Auswahl und dem Umbau eines Gartenhauses unterstützen und die wichtigsten Aspekte genauer betrachten.

Auswahl eines Gartenhauses

Schaut man sich im Handel um so findet man eine große Menge an Gartenhäusern und unterschiedlichen Größen, Varianten und Modellen. Um ein geeignetes Gartenhaus auszuwählen sollte man im ersten Schritt einen Blick auf die Ansprüche der Wachteln richten.

Das Gartenhaus soll den Wachteln Schutz vor der Kälte im Winter und vor Regen bieten. Daher sollte es ringsum verschließbar sein um die Wachteln nicht den eisigen Temperaturen im Winter auszusetzen. Doch auch im Sommer sollte das Gartenhaus den Wachteln ein angenehmes Klima bieten. Ein rundum verschlossenes Gartenhaus wird von der Sonne im Sommer sehr stark erwärmt und kann im Inneren Temperaturen bis zu 50 Grad erreichen, was für die Wachteln unerträglich ist.

Daher hat ein ideales Gartenhaus nicht nur einen geschlossenen Raum, sondern auch eine große überdachte Fläche vor dem Raum. Diese kann man dann sehr einfach mit Volierendraht bespannen und erhält dann einen Wachtelstall mit Außenvoliere, also einen idealen Wachtelstall. Durch eine verschließbare Hühnerklappe können wie Wachteln vom geschlossenen Raum in die Außenvoliere und bei Nacht wieder in den Raum.

Bei der Auswahl eines Gartenhauses sollte man daher unbedingt ein Modell auswählen, das einen großen überdachten Bereich enthält und damit der Anbau einer Außenvoliere einfach umgesetzt werden kann. Der oben dargestellte Wachtestall wurde im Internetshop der www.gartenhaus-gmbh.de gekauft.

Weitere Umbauten des Gartenhauses

Vor man die Wachteln in das neue Heim entlässt muss neben dem Anbau der Außenvoliere auch im Inneren des Gartenhauses noch einiges umgebaut werden.

Im ersten Schritt sollte man Reste des Volierendrahtes an den Fenstern des Gartenhauses anbringen. Wachteln können, wenn sie erschrecken, sehr gut fliegen und können durch geöffnete Fenster sehr leicht nach Draußen gelangen, wo man sie kaum mehr einfangen kann. Das Gitter auf den Fenstern schützt zudem davor, das Fressfeinde wie Marder, Wiesel oder Ratten in den Wachtelstall gelangen können und die Wachteln töten.

Danach sollte man mit Acryl aus dem Baumarkt sämtliche Ritzen und Risse im Holz verschließen da diese die besten Verstecke für Milben und anderes Ungeziefer sind. Um einer Milbenplage vorzubeugen sollte man daher bereits im Vorfeld die potentiellen Verstecke der Milben verschließen.

Vor man das Einstreu ausbringt und die Wachteln in das Gartenhaus setzt sollte man nochmals durch den Stall und die Voliere gehen und prüfen ob Lücken vorhanden sind, durch die die Wachteln nach Draußen oder Mäuse und Ratten in den Stall gelangen können. Diese müssen unbedingt verschlossen werden.

Wachtel Shop
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