Hahn attackiert Henne ?

Frage:
Hallo,

ich habe, wie Du mir geraten hast, die Wachteln zu den Zwerghühner gesetzt. Klappt prima. Ist aber keine Endlösung.

Der Grund war ja das ich eine Henne aus der Gruppe herausnehmen mußte. Gruppengröße 1,5 . Nach den die Gruppe ca 1 Jahr zusammen war, prüngelete der Hahn eine Henne blutig ( Kopf-und Nackenhaut waren auf ). Er hat auch nicht von der Henne abgelassen.

Hast Du so etwas schon mal erlebt ? ( Hahn gegen Hahn ok )

Soll ich die Henne wieder dazu lassen ?

Oder soll ich den Hahn entfernen und die Henne wieder dazu
lassen ?

Gruß

Wulf
(Die Frage wurde gestellt von Wulf)

Antwort von Heiko
Hallo Wulf,

bei den Hühner hatte ich sowas noch nie. Jedoch muss ich anmerken, dass ich meine Hühner meist 1:10 halte und diese über 1000m2 Freilauf haben. Da kann sich die Henne auch mal absondern und verstecken.

Jedoch kenne ich die von früher, von meinen Goldfasanen. da hatte ich dies auch öfter.

Du schreibst, dass der Kopf und Nacken blutig ist, dass spricht eigentlich dafür, dass der Hahn die Henne treten möchte und sich daher am Kopf festhält. So war es jedenfalls bei meinen Goldfasanen immer. Hast du deinen Hahn mal beobachtet? Könnte es sein, dass er die Henne treten möchte?

Jedenfalls war es gut, dass du die Henne getrennt hast. Ich würde sie an deiner Stelle noch etwas bei den Wachteln lassen, bis die Wunden wieder komplett verheilt sind.

Das Integrieren der Henne in die Herde ist meist nicht ganz so einfach.
Meist ist es so, dass die Henne ganz verängstigt ist, wenn sie wieder in die Herde integriert wird. Das nützt der Hahn meist aus und belästigt sie gleich weiter.

Ich würde an deiner Stelle vorgehen wie folgt:
1) Henne so lange bei den Wachteln lassen, bis sie wieder völlig gesund ist.
2) Henne wieder in die Herde lassen und den Hahn rausnehmen.
3) Wenn du siehts, dass sich die Henne wieder in die Herde integriert hat und keine Angst vor den anderen Hennen hat, (Denke so nach einer Woche) dann den Hahn mal wieder für 1-2 Stunden pro Tag dazulassen und beobachten. Wenn er "brav" ist kannst ihn gerne länger dabei lassen.

Dein Stall solltest du mit vielen Versteckmöglichkeiten anreichern. Muss nix kompliziertes sein. Einfach Eimer, Holztafeln, Blumentöpfe u.s.w. in den Stall stellen. Alles durcheinander. Sieht zwar recht lustig aus, aber es hilft. Laut meinen Erfahrungen lässt der Hahn die Henne in ruhe, wenn er keinen Sichtkontakt zu ihr hat.

Wie gross ist denn dein Stall ungefähr ?
Dürfen die Hühner tagsüber ind Freie ?

Ganz netter Gruß, heiko
P.S: Ich weiss nicht ob das so funktioniert, wie ich es beschrieben habe, da ich bisher keine Erfahrungen bei Hühnern damit gemacht habe. Jedoch hat es bei meinen Fasanen geklappt.

Antwort von Wulf
Hallo,

der Stall ist 1 m²( für Nachts ) und der Auslauf dazu sind 3 m² ( überdacht ). Für 6 ( 5 ) Tiere ist glaub ich ausreichend .



Gruß


Wulf

Antwort von Heiko
Hallo,

ja, die Stallgrösse hat dann sicher eine Rolle gespielt. Die Henne hat dann keine großen Rückzugsmöglichkeiten, wenn der Hahn hinter ihr her ist.

Ob die Stallgrösse ausreicht muss wohl jeder für sich einschätzen, das hängt hald immer von den Platzmöglichkeiten ab.
Es kann ja nicht jeder seine 20 Hennen auf fast 1000 m2 halten.

Gruß, heiko
P.S: Halte und bitte auf dem Laufenden, wie deine Weidereingliederung verläuft.

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