Wärme bei der Aufzucht der Wachteln

Werden die kleinen Wachteln aus dem Brüter genommen, so sind sie noch sehr wärmebedürftig. Zur Wärmeversorgung sind Infrarotstrahler zu empfehlen. Je nach Kükenanzahl sollte man 60, 100 oder 250 Watt wählen. Bei wenigen Küken (bis 12 Stück) kann auch eine gewöhnliche 60 Watt Glühbirne, die knapp über den Köpfen der Küken aufgehängt wird, verwendet werden. Die erste Wahl sollte aber eine Infrarotlampe sein.

Hat man eine Lampe gefunden, so stellt man sich die Frage, wie hoch sie gehängt werden soll. Man sollte sie zuerst 30-40 cm über den Küken aufhängen und das Verhalten der kleinen Wachteln beobachten.


Lampe hängt zu hoch

Wachteln unter der Wärmequelle  

Man kann leicht erkennen, dass es den Küken zu kalt ist. Die kleinen Wachteln sind zusammengekauert und sind ständig damit beschäftigt, in die Mitte des Wachtelhaufens zu gelangen. In einem solchen Fall sollte man die Wärmequelle tiefer hängen um den Wachteln mehr Wärme zu bieten.


Lampe hängt richtig

Wachteln unter der Wärmequelle  

Die Küken liegen locker unter der Wärmequelle. Sie sind weder zusammengekauert, noch liegen die Küken weit von der Lampe weg.


Lampe hängt zu tief

Wachteln unter der Wärmequelle  

Auf diesem Bild erkennt man, dass sich die Küken nicht direkt unter der Wärmequelle aufhalten. Sie halten sich weit weg von der Wärmequelle auf. Dies deutet darauf hin, dass es den Wachteln zu warm ist. Man sollte die Wärmequelle etwas höher hängen.

 

Die Wärme sollte ab der zweiten Woche nach und nach reduziert werden. Dies macht man, indem man die Wärmequelle täglich immer etwas höher hängt. So kann man die Wachteln langsam entwöhnen. Dabei sollte man aber stets auf das Verhalten der Wachteln achten und ggf. die Wärme langsamer oder schneller reduzieren

Wachtel Shop
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